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Freiwillige Feuerwehr Oldenbüttel
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Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Oldenbüttel Als Quelle dient hier eine Aufzeichnung des Ortswehrführers und späteren Amtswehrführer Hans Schümann und der Gemeindechronik der Gemeinde Oldenbüttel, sowie der Protokollbücher der Freiwilligen Feuerwehr Oldenbüttel. Im Laufe des vorigen Jahrhunderts entstanden in größeren Orten die ersten Freiwilligen Feuer- wehren. Sie gingen fast überall aus bestehenden Turnvereinen hervor. Mit der fortschreitenden Industrialisierung um die Jahrhundertwende war der Feuerschutz nicht in ausreichendem Maße gesichert; es wurden allerorts Pflichtfeuerwehren ins Leben gerufen. Dieses geschah auch in Oldenbüttel. Sie erhielt im Jahre 1911 eine Handdruckspritze und das nötige Steigergerät. Alle Männer vom 16. Bis zum 60. Lebensjahr waren zum Dienst in der Wehr verpflichtet. Die verschiedenen Gruppen wurden durch Armbinden gekennzeichnet. Nur die Steiger Gruppe war durch blaue Drillichbluse und Lederhelm einheitlich gekleidet. Eine richtige Uniform hatte nur der Brandmeister. Da nach dem ersten Weltkrieg in den zwanziger Jahren die Pflichtfeuerwehren doch wohl nicht die rechte Schlagkraft hatten, wurde von der Regierung und Verwaltung mehr und mehr drauf gedrungen, diese durch Freiwillige Wehren zu ersetzen. Im Jahre 1930 war es dann auch in Oldenbüttel soweit. Während der Amtszeit des damaligen Bürgermeisters Johann Johannsen wurde die Freiwillige Feuerwehr Oldenbüttel gegründet. Sie rekrutierte sich aus der Pflichtfeuerwehr. Die Feuerwehrmänner wurden jetzt alle uniformiert und richtig ausgebildet. Anfangs gab es wöchentlich mehrere Übungsabende. Die Wehrmänner verteilten sich auf eine Steiger Gruppe und einen Spritzenzug. Für die Bedienung der Handdruckspritze waren zwei Mannschaften von je acht Mann erforderlich. Sie lösten sich beim Pumpen ab. Die Wehrmänner waren mit Lust und Laune bei der Sache. Außer dem Dienstbetrieb wurde auch die Kameradschaft gepflegt und zusammen mit den Ehefrauen mancher Abend in froher Runde verlebt. Nachdem die Gründung und Ausbildung der Wehr abgeschlossen war, wurde unter Beteiligung der Dorfbevölkerung und von Abordnungen der auswärtigen Wehren aus dem Umland das Stiftungsfest gefeiert. Vor dem zweiten Weltkrieg musste die Wehr zur Bekämpfung der Großbrände bei Hans Junge (Hanerau- Schleuse), bei Jürgen Janßen (Bokelhoop) und bei Eggert Struve (Oldenbüttel) ausrücken. Neben der Überwachung einiger Schornsteine übernahmen die Wehrmänner in Sturmflutnächten den Schutz der damals noch gefährdeten Eiderdeiche. Ende der zwanziger Jahre brach der Eiderdeich zwischen der Hanerau- Schleuse (Gehöft von Hans Junge) und Bokelhoop. Große Wassermassen stürzten in die Niederungen zwischen Hinrichshörn, Bokelhoop und Tackesdorf-Nord. Im Winter war diese große Wasserfläche von Eis bedeckt und gab der Jugend eine gute Gelegenheit zum Schlittschuh laufen. Während des zweiten Weltkrieges von 1939 bis 1945 war die Freiwillige Feuerwehr nur bedingt einsatzfähig, da fast alle Kameraden zum Wehrdienst einberufen wurden. Nach dem totalen Zusammenbruch des Drittem Reiches im Mai 1945 herrschte zunächst auch in den Reihen der Feuerwehr eine Ohnmacht, welche jede Initiative unterband. Erst nach dem Inkrafttreten eines Feuerschutz- gesetzes am 03.02.1948 konnte wieder geplant werden. Die Neuorganisation der Wehr erfolgte im Sommer 1948. Die Mehrzahl der Gründer traten wegen ihres fortgeschrittenen Alters in den passiven Mitgliederbestand über, dafür traten junge Männer neu ein. Nach und nach erfolgte eine Verbessrung der technischen Ausrüstung. Wehrführer von 1930 – 2015 1930 – 1948 Hans Schlüter 1948 – 1954 Hans Schümann 1954 – 1956 Bruno Schütt 1956 – 1960 Hans Schümann 1960 – 1968 Heinrich Blunk 1968 – 1988 Hans-Hinrich Lützen 1988 – 1994 Heinz Popp 1994 – 2006 Klaus-Otto Schümann 2006 – 2012 Hans-Jürgen Hebbeln 2012 - 2016 Kay Voßberg 2016 - Henning Ahlf 1949 Die in den letzten Kriegsjahren aus alten Wehrmachtsbeständen erhaltene Tragkraftspritze wurde durch eine neue ersetzt. 1951 Mit dem Verkauf der alten Handfeuerspritze, welche von 1911 bis 1949 ihren Dienst getan hatte, verband sich eine schöne Feier. Hans Popp, (Bokhorst) hatte sie für DM 150,00 erworben. Sie wurde im festlichen Zuge unter Vorantritt der Feuerwehrkapelle aus Haale übergeben. Die Freiwillige Feuerwehr Oldenbüttel ist Träger der kulturellen Veranstaltungen. Nach Schließung der Schule veranstaltete sie das jährliche Kindervergnügen und im Herbst das Laterne laufen für die Kleinkinder mit Fackelzugbegeleitung. 1965 Die Wehr Oldenbüttel blickte auf ein 35-jähriges Bestehen zurück und veranstaltete aus diesem Anlass zusammen mit ihren passiven Mitgliedern eine Feier in der Gastwirtschaft Gosch. Sie zeichnete auch für das jährliche im Winter durchgeführte Eisboßeln verantwortlich. Dieser Wettkampf wurde zwischen den Aktiven und Passiven mit einer Metallkugel auf den Straßen des Dorfes ausgetragen. Die Partei, welcher zuerst der Wurf in einen zwischen zwei Bäumen aufgehängten Korb glückte, war Sieger – und dieses waren meistens die Passiven. 1966 Die Feuerwehr erhielt ein neues motorisiertes Einsatzfahrzeug, und damit wurde ihre Schlagkraft erheblich verstärkt. 1972 Durch die Schließung der Volksschule war das 1951 separat erstellte Klassengebäude frei geworden. Dieses wurde nun der Feuerwehr für Löschfahrzeug, Schläuche und Geräte zur Verfügung gestellt. Das alte Spritzenhaus diente bis in die achtziger Jahre als Wartehalle an der Bushaltestelle für die Schulkinder. 1980 Unsere Feuerwehr feierte mit vielen Gästen aus nah und fern im Sommer ihr fünfzigjähriges Bestehen. Oben von links nach rechts: Hans Ahlf,Claus-W. Jebens, Gerd Brammer, Manfred Timm, Dieter Voss, Reinhard Hamann, Helmut Saß, Uwe Brammer, Martin Delfs Mitte von Links nach rechts: Peter Hebbeln, Hans-W. Gosch, Claus Schümann, Ernst Wilkens, Dieter Blunck, Peter Popp, Wolfgang Jens, Günther Jens, Hans-J. Hebbeln, Günter Wolfgramm, Hans-E. Struve, Hermann Voss, Claus Johannsen, Claus Bock sitzend von links nach rechts: Helmut Hamann, Gerhrd Barnstedt, Claus Voss, Heinrich Blunck, Hinrich Lützen, Heinz Popp, Johann Brammer, Claus-Otto Schümann, Claus-Otto Struve Unsere Gründer Oben von links nach rechts: Hans Gosch, Hans Schümann, Willy Gosch, Gustav Schümann, Georg Jens, Otto Ahlf, Jakob Johannsen, Max Krohn, Hermann Struve, sitzend von links nach rechts: Gerhard Jansen, Hermann Popp, Hermann Kögeböhn, Hans Krohn, Markus Wieben, Karl Lakatsch 1981 Am 08.11.1981 konnte das neue Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF) der Freiwilligen Feuerwehr Oldenbüttel feierlich übergeben werden. Die Feierlichkeiten zu diesem Anlass fanden in Gasthaus Gosch statt. So hatte die Schlachterei Greve aus Breiholz 20 Liter Erbsensuppe und die Fa. Meißner aus Rendsburg, einen Betrag von 200,00 DM gestiftet. Aus dem Verkauf der Erbsensuppe ergab sich mit Spenden eine Summe von 807,00 DM. Der Vorstand unserer Wehr entschied, die 200,00 DM der Fa. Meißner hinzuzugeben, sodass man den Vertretern der Björn- Steiger-Stiftung (Christoph 42 Rendsburg) eine Summe von 1007,00 DM übergeben konnte. 1982 Im Herbst 1982 veranstaltete die Freiwillige Feuerwehr Oldenbüttel zum wiederholten Male ein Volkswandern mit anschließendem Essen und Tanz. Es fand sehr großen Anklang. Für die aktiven Feuerwehrleute mit ihren Ehefrauen wurde in der Regel jährlich eine Busfahrt durch Schleswig-Holstein organisiert. 1984 Die Feuerwehr unterzog sich einer Leistungsbewertung. Es galt, das „Bronzene Feuerwehrbeil“ zu erwerben. Hierzu waren große Anstrengungen erforderlich. Zunächst musste mindestens die Hälfte der Wehrmänner in der Ersten Hilfe ausgebildet sein. Dann erwartete die Prüfungskommission, dass sich das Feuerwehrgerätehaus und die technische Ausrüstung in einem erstklassigen Zustand befinden. Natürlich wurden auch etliche Übungen an angenommenen Brandobjekten absolviert. Nach einer anderthalbstündigen Prüfung hatte unsere Wehr bestanden und die begehrte Auszeichnung konnte in Empfang genommen werden. Es muss noch erwähnt werden, dass die Feuerwehr Oldenbüttel auch mehrfach zu Hilfeleistungen auf Booten und Schiffen im Nord-Ostsee-Kanal bei Bränden und Lecks gerufen wurde. 1986 Am 05.09.1986 bestand die Feuerwehr die Leistungsprüfung für das „Silberne Beil“ 1989 Am 15.09.89 wiederholt die Freiwillige Feuerwehr Oldenbüttel die Prüfung für das „Silberne Beil“ im Hinblick auf die künftige Leistungsprüfung zum „Goldenen Beil“, deren Vorrausetzungen zu diesem Zeitpunkt noch nicht geschaffen waren. 1990 Am 19.07.1990 feierte die Feuerwehr Oldenbüttel ihr 60-jähriges Bestehen unter großer großer Teilnahme der Einwohnerschaft und von Delegationen benachbarter Wehren. Bei den hier vorgenommenen Wettbewerben ging sie einmal als Sieger und einmal als Zweitbeste Wehr hervor. Zum Empfang der auswertigen Gäste war das Dorf mit Ehrenpforten und Blumen festlich geschmückt. Oben v.l.: Wolfgang Jens, Dieter Voss, Hans-Jürgen Hebbeln, Bernd Behmer Unten v.l.: Manfred Timm, Christian Brammer, Olaf Reinke, Reiner Voss, Michael Jens Oben von links nach rechts: Hans Ahlf, Martin Delfs, Boje Thode, Michael Jens, Hans-J. Hebbeln, Bernd Behmer, Ralf Wilkens, Dieter Voss, Olaf Reinke, Uwe Brammer, Helmut Saß, Reinhard Hamann Mitte von Links nach rechts: Claus Bock, Hermann Voss, Claus-W. Jebens, Gerhard Barnstedt, Ernst Wilkens, Günter Wolfgramm, Rainer Voss, Hans-E. Struve, Gerd Brammer, Rolf Suhr, Claus Johannsen sitzend von links nach rechts: Hans-W. Gosch, Manfred Timm, Hans-O. Struve, Claus-O. Schümann, Hans-Hinrich Lützen, Heinz Popp, Christian Brammer, Peter Popp, Johann Brammer, Günther Jens, Wolfgang Jens 2002 Beim Kameradschaftsfest am 28.03.2002 wurde eine neue TS 8 durch die Firma Graßhoff an die Gemeinde Oldenbüttel übergeben. Anschließend erfolgte die Übergabe durch Bürgermeister K. Bock an den Wehrführer Klaus-Otto Schümann. 2005 Am 08.06.2005 fand in der Festhalle der Gastwirtschaft Gosch ein Kommerzabend anlässlich unseres 75-jähriges Bestehen statt. Ca. 300 Gäste und Wehrführungen benachbarter Wehren aus unserem Amt Hanerau- Hadenmarschen nahmen an den Feierlichkeiten teil. Nach 15 Jahren konnte sich unsere Wehr am 11.06.2005 von ihrer festlichen Seite zeigen. Anlässlich des Amtsfeuerwehrtags des Amtes Hanerau-Hadenmarschen in Oldenbüttel, hatten alle Einwohner die Straßen unseres Ortes hervorragend geschmückt. Der Umzug, angeführt vom Amtswehrführer und Wehrführer K.O. Schümann gefolgt von den Musikzügen des Amtes Hanerau-Hademarschen und der FF Breiholz, sowie den Wehren des Amtes zogen sie alle durch unser Dorf und passierten prachtvoll geschmückte Ehrenpforten. Die Wettkämpfe fanden auf der Koppel von Jens Johannsen statt. Oben von links nach rechts: Hauke Thode, Thorben Pülsch, Uwe Brammer, Dirk Brammer, Michael Jens, Wolfgang Jens, Rolf Suhr, Kay Voßberg, Dirk Fielitz, ????????, Stephan Struve, Mitte von Links nach rechts: Claus-Otto Schümann, Maik Weber, Mirco Struve, Claus Johannsen, Ralf Wilkens, Sven Wendt, Bernd Behmer, Christian Brammer, Klaus Bock, Hans- Otto Struve, Christoph Maas, Claus-Wilhelm Jebens, Gerhard Barnstedt, Ernst Wilkens, Oliver Jens, Henning Gosch, Jens Horn, Heinz Popp, Hans- Jürgen Hebbeln, Hans-Wilhelm Gosch, Manfred Timm, ?????? sitzend von links nach rechts: Boje Thode, Hans Ahlf, Günther Jens, Martin Delfs, Peter Popp, Hermann Voss, Claus Voss, Hinrich Voss, Johann Brammer, Eckhard Struve, 2007 Im Dezember 2007 wurde ein neues Fahrzeug (TSF-W 750l ) in Dienst gestellt. Die feierliche Übergabe fand auf dem großen Parkplatz des Gasthauses Gosch statt. Danach fand in der Festhalle mit vielen Gästen und benachbarten Wehren ein gemütliches Beisammen statt. Für die Musikalische Umrahmung des Abends sorgte der Musikzug des Amtes Hanerau-Hademarschen. 2009 Am Sonnabend den 27.06.2009, gegen 14:18 Uhr, rissen neun Feuerwehrleute die Arme hoch und jubelten über ihre gerade vollbrachte Leistung. Gruppenführer Wolfgang Jens und seine Kameraden wussten, dass ihnen der Amtspokal des Amtes Hanerau-Hademarschen nach der gerade gezeigten Schnelligkeitsübung kaum noch zu nehmen war. Als erste Löschgruppe des Nachmittags hatten es die Oldenbüttler geschafft, am Ende des Parcours drei Fußbälle mittels Wasserspritzeneinsatz in drei dafür vorgesehenen Eishockeytoren zu versenken - und das auch noch in einer Klassezeit. Oben v.l.: Maik Weber, Jens Thode, Basti Krause, Dirk Brammer und Jörn Bock Unten v.l.: Wolfgang Jens, Oliver Jens, Henning Ahlf und Dennis Jens 2010 Am 17.07.2010 fand bei sehr schönem Sommerwetter unsere 80 Jahr Feier auf dem Dorfplatz „Im Eck“ statt. Unsere Kameradinnen/Kameraden hatten in Eigenregie das Fest vorbereitet. Die anderen Vereine unseres Ortes, hatten mit ihren Ständen zum gelingen des Festes beigetragen. Viele Gäste und Einwohner konnte Wehrführer Hans-Jürgen Hebbeln begrüßen. Viele Ehefrauen und Bewohner spendeten Kuchen und Torten und anschließend gab es noch seitens der Feuerwehr verschiedene Darbietungen. 2015 Am Samstag den 13.06.2015 fand in unserer festlich geschmückten Gemeinde das diesjährige Amtsfeuerwehrfest statt. Nach dem Antreten begann pünktlich der Festumzug mit anschließender Kranzniederlegung am Ehrenmal. Danach trafen alle Wehren mit der JF Gokels, der Musikzug Hademarschen, die Fahnenabordnungen zu Beförderungen, Auszeichnungen, und Ehrungen wieder auf dem Festplatz „Im Eck“ ein. Anschließend begrüßte Amtswehrführer Klaus-Hinrich Paulsen alle Kameradinnen und Kameraden, alle Bürgermeister, sowie die Ehrengäste und die Partnerwehr Neetzow aus Mecklenburg-Vorpommern. Viel Lob erhielt Oldenbüttel für das Schmücken des Ortes inklusive Festplatz und Festsaal im Landgasthof Gosch anlässlich der Feier. Kaum ein Grundstück entlang der Marschroute sowie in den zugehörigen Ortsteilen, das nicht zumindest mit einer Girlande in Schleswig- Holstein-Farben verziert war. „Das zeigt, dass die Feuerwehr in den Gemeinden eine unglaublich hohe Bedeutung hat. Der gesamte Schmuck, die Ehrenpforten und alles was aufgebaut wurde, ist ein Dankeschön der Bürger dafür, dass sie nachts ruhig schlafen können. Weil sie wissen, dass es die Kameraden der Feuerwehr hier gibt, die ihren Dienst machen. Das ist eine Anerkennung und Hochachtung ihrer Arbeit, sagte Oldenbüttels Bürgermeister Carsten Ohlrogge. Ein Sieg und der Amtspokal, das wäre der krönende Abschluss eines gelungenen Feuerwehr-Tages in der Gemeinde Oldenbüttel gewesen. Doch leider war dies der Oldenbüttler Wehr nicht vergönnt. Zwar legten die Kameraden bei der Schnelligkeitsübung eine sehr gute Leistung hin, doch zu viele Strafsekunden machten den Traum von einem Sieg zunichte. Der Pott ging in diesem Jahr beim Feuerwehrtag des Amtes Mittelholstein, Bereich Hanerau-Hademarschen, an die Freiwillige Feuerwehr Bornholt. Sie verwies damit die Vorjahressieger aus Hanerau-Hademarschen auf den zweiten Platz. Dritter wurde die Wehr aus Bendorf-Oersdorf. Für die Freiwillige Feuerwehr Oldenbüttel reichte es leider nur für den vorletzten Platz vor Schlusslicht Gokels. Oben von links nach rechts: Henning Ahlf, Hendrik Horn, Dirk Brammer, Linja Jens, Milena Jens, Sandra Voßberg, Christina Ahlf, Sandra Dieckow, Daniela Wilkens, Anna Jakobsen, Uwe Brammer, Kay Voßberg Mitte von Links nach rechts: Dennis Jens, Niklas Stach, Björn Wübbenhorst, Sören Johannsen, Wolfgang Jens, Jens Horn, Michael Jens, Maik Weber, Bastian Krause, Oliver Jens, Sven Wendt, Hans-Jürgen Hebbeln, Stephan Struve, Dirk Fielitz, Hauke Thode, Mirco Struve, Jens Thode, Christian Johannsen sitzend von links nach rechts: Gerhard Barnstedt, Eckhard Struve, Klaus Bock, Hermann Voss, Claus Johannsen, Claus-Wilhelm Jebens, Ernst Wilkens, Christian Brammer, Hans-Otto Struve 2016 Amtsfeuerwehrtag am 02.07.2016 in Beldorf Beim Feuerwehrtag des Amtes Mittelholstein für den Bereich Hanerau-Hademarschen in Beldorf, siegte unsere Wettkampfgruppe vor Hademarschen und Gastgeber Beldorf. Ein Unwetter sorgte für eine viertelstündige Unterbrechung der Wettkämpfe und verwandelte den Festplatz in eine Schlamm-wüste à la Wacken Open Air. Als sich die elf teilnehmenden Wehren nach dem Umzug am Sonnabendmittag auf dem Festplatz wieder eingefunden hatten, stand erstmal eine ganze Reihe von besonderen Ehrungen auf dem Programm. Die höchste Auszeichnung ging an Peter Böge von der Freiwilligen Feuerwehr Hademarschen, der von Kreiswehrführer Mathias Schütte das schleswig-holsteinische Feuerwehr-Ehrenkreuz in Bronze verliehen bekam. „Peter Böge setzt sich schon seit 25 Jahren für die Wartung und Pflege der Atemschutzgeräte und des Zubehörs in allen Wehren des ehemaligen Amtes Hanerau-Hademarschen ein“, lobte Amtswehrführer Klaus-Hinrich Paulsen. Bei den Jubilaren ragten zwei Beldorfer heraus: Ex-Bürgermeister Peter Paulsen und der ehemalige Wehrführer Claus-Heinrich Söhrn halten ihrer Heimatwehr nämlich schon seit 60 Jahren die Treue. Kreiswehrführer Schütte hatte drei Brandschutzehrenzeichen in Gold für Feuerwehrmänner zu ver-teilen, die seit 40 Jahren aktiv sind, und zwar an Hauptfeuerwehrmann Werner Kühl und Löschmeister Carsten Timm (beide aus Bornholt) sowie an Löschmeister Wolfgang Jens aus Oldenbüttel. Mit dem Brandschutzehrenzeichen in Silber wurden die 25 aktiven Feuerwehrjahre von Eggert Struve aus Lütjenwestedt gewürdigt. Bei der Hauptübung musste eine Angriffsleitung über ein Strohhindernis hinweg verlegt werden. Dann galt es, drei aus Kanalgrundrohren gebaute Zielvorrichtungen so lange mit der Wasserspritze ins Visier zu nehmen, bis die KG- Rohr-Konstruktionen je einen Tennisball ausspuckten. Die Wettkampfgruppen aus Thaden und Steenfeld kamen noch einigermaßen trocken ins Ziel. Als die Löschgruppe aus Bendorf-Oersdorf startete, begann ein Gewitterschauer, der so heftig war, dass die Wettkämpfe für eine Viertelstunde unterbrochen wurden. Das Publikum flüchtete sich ins Festzelt. Um 14 Uhr wurden die Wettkämpfe fortgesetzt, und um 19.30 Uhr fand die Siegerehrung statt. Unsere Wettkampfgruppe, die zuletzt 2009 in Steenfeld den „Pott“ holten, nahmen den Wanderpokal für die schnellste Hauptübung mit nach Hause. Die Platzierungen im Einzelnen: Oldenbüttel (1 Minute 39 Sekunden) triumphierte vor Hademarschen (1,47) und Beldorf (2,08). Die weiteren Platzierungen: 4. Seefeld (2,10), 5. Thaden (2,16), 6. Steenfeld (2,39), 7. Lütjenwestedt(2,40), 8. Vorjahressieger Bornholt (3,06), 9. Gokels (3,33), 10. Bendorf-Oersdorf (3,42) und 11. Jugendfeuerwehr Gokels (6,58). Im Anschluss an der Siegerehrung wurde bei toller Musik bis in den Morgenstunden gefeiert.
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